von Thomas Reil

 

Schon seit einiger Zeit bestand die Idee einen Tannenbaumweitwurf durchzuführen um die Bevölkerung nach den vielen Feiertagen mal wieder zusammenzuführen um das neue Jahr im Dorf zu begrüßen. Leider hat uns im letzten Jahr Corona einen Strich durch Planung gemacht.

Um so größer war die Freude, dass wir in diesem Jahr, trotz steigender Coronazahlen, vom Landkreis die Genehmigung bekommen haben, diese Außenveranstaltung unter 2G Bedingungen, mit FFP 2 Maske und Mindestabstand durchführen zu dürfen.

Bei winterlichen Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt konnten wir dann ab 15.00 Uhr ca. 50 Gäste auf dem Sportplatz begrüßen. Für das leibliche Wohl und zum aufwärmen hat der Festausschuss warme und kalte Getränke, sowie Bratwurst bereit gestellt.

 

Geworfen wurde in 6 Altersklassen: 0-5 Jahre, 6-11 Jahre, 12-17 Jahre, 18-59 Jahre (männlich und weiblich getrennt) sowie in der Seniorenklasse ab 60 Jahre. Jeder Teilnehmer hatte gegen eine kleine Startgebühr einmalig drei Wurf, wovon der beste Einzelwurf für das Ergebnis gewertet wurde.

Man konnte seinen ausgedienten Baum mitbringen oder einen von uns bereit gestellten Baum nutzen. Bei der Auswahl des Baumes haben wir diesmal noch keine Größe oder Gewicht vorgegeben.  

So begannen schnell die ersten „Profis“ zu fachsimpeln, welche Wurftechnik am effizientesten ist und welche Größe am weitesten fliegt. Kleine Bäume sind zu leicht um sie schwungvoll zu werfen, große Bäume sind zu schwer um weit zu fliegen. So musste jeder für sich das richtige Maß und die richtige Technik finden.

 

 

 

 

Am Ende des Tages stellte sich allerdings heraus, dass der wirkliche Profi auch die Wetterbedingungen im Auge haben sollte. Familie Pieper besuchte die Veranstaltung erst recht spät und wusste natürlich, das zum Abend eine steife Briese aufkommen sollte, was sich dann positiv auf die Weite auswirken sollte (Siehe Platzierungen unten).

 

Gegen 18.00 Uhr konnten wir schließlich in allen Klassen die Sieger ausmachen und die Siegerehrung mit tollen Gewinnen vornehmen. Bei den Kindern und Jugendlichen erhielten die besten drei Überraschungseier, Medaillen oder Gutscheine für unseren Kiosk in Klein Scharrel. Für die Erwachsenen sind in Handarbeit Weihnachtsbaumkugeln in Gold, Silber und Bronze beschriftet worden, die als Unikat zu Weihnachten jeden Tannenbaum aufwerten werden, so dass der Sieger zum Jahrsende seinen Gästen von seiner großartigen Leistung berichten kann. Außerdem erhielten die Erst- und Zweitplatzierten noch einen Einkaufsgutschein.

 

Als Sieger beglückwünschten wir in den Erwachsenenklassen dann schließlich:

 

Damen 18-59 Jahre:

 

    1. Platz: Silke Funk               10,90 Meter (zweitbester Wurf 8,29 Meter)

  1. Platz:  Michaela Brand       10,90 Meter (zweitbester Wurf 8,10 Meter)
  2. Platz: Janka Pieper            9,85 Meter

Aufgrund der gleichen Weite wurde bei den Damen der zweitbeste Wurf zur Wertung hinzugezählt.

 

Herren 18-59 Jahre:

  1. Platz: Andre Langer                15,75 Meter
  2. Platz: Udo Pieper                    13,94 Meter
  3. Platz: Volker Pieper                13,30 Meter

 

Senioren (über 60 Jahre)

  1. Platz: Dieter Ahlers                 12,20 Meter
  2. Platz: Dieter Wachtmeester      8,65 Meter
  3. Platz: Amelie Pieper                 8,13 Meter

 

Für alle, die nicht unter den Siegern waren, besteht als kleiner Trost dann hoffentlich am Ostersamstag, den 16.04.2022, die Möglichkeit, sich beim Osterfeuer am eigenen Weihnachtsbaum aufzuwärmen.

 

Den absoluten Rekord stellte also Andre Langer mit unglaublichen 15,75 Metern auf, so dass wir alle sehr gespannt sind, ob er diesen Rekord im nächsten Jahr noch verbessern kann.

 

Am Ende war die Begeisterung bei allen Gästen und Helfern groß, so dass einer Wiederholung im nächsten Jahr nichts im Wege stehen sollte.

Wir hoffen dass wir im nächsten Jahr unter „normalen Bedingungen“ dann deutlich mehr Bürger begeistern können und bedanken uns bei den Gästen für die vorbildliche Einhaltung der Corona Vorschriften. Ebenso bedanken wir uns bei allen Helfern für die tolle Unterstützung in allen Bereichen, was zum Gelingen dieser Veranstaltung, trotz der schwierigen Rahmenbedingungen, beigetragen hat.

 

 

Ein Dorf ist das, was die Menschen daraus machen.

......und so wurde in der NWZ darüber berichtet:

 

NWZ, Montag, 10. Januar 2022, S. 12

......und so wurde das Vorhaben im Vorfeld angekündigt:

 

 

Nach Rücksprache mit dem Landkreis

kann der Wettbewerb

am 08.01. ab 15:00 Uhr

auf dem Sportplatz stattfinden -

Hier nun einige nähere Angaben zu den Teilnahmebedingungen:

 

Gestartet wird in sechs Altersklassen.

Nachwuchs, 0-5 Jahre (Keine Startgebühr)

Junioren, 6-11 Jahre (Keine Startgebühr)

Jugendliche, 12-17 Jahre (1,- € Startgebühr)

Damen, 18-59 Jahre (2,- € Startgebühr)

Herren, 18-59 Jahre (2,- € Startgebühr)

Senioren, ab 60 Jahre (2,- € Startgebühr)

 

Regeln (ab Juniorenklasse):

Die Werfer/innen dürfen den Baum aus den bereitgestellten Bäumen wählen oder selbst einen Baum mitbringen.

Es sind nur Bäume erlaubt, die als Weihnachtsbäume verwendet worden sind.

Technische Veränderungen an den Bäumen sind nicht zugelassen.

 

Jeder darf nur einmal teilnehmen.

Man hat drei Würfe.

Die Würfe dürfen unmittelbar nacheinander oder zeitlich versetzt erfolgen.

Nur der beste Wurf zählt für das Endergebnis.

Pro Wurf ist einmal das Übertreten der Abwurflinie erlaubt. Der Wurf darf dann wiederholt werden. Tritt man erneut über, ist dieser Versuch ungültig.

 

Gemessen wird die kürzeste Entfernung zwischen Abwurflinie und Baum.

 

Wer am Ende des Turniers den weitesten Einzelwurf erzielt hat, ist Sieger/in der jeweiligen Klasse.

 

Die drei Teilnehmer/innen, die die besten Ergebnisse in ihrer Klasse erreicht haben, bekommen einen "Preis"!

 

Gutes Gelingen!

Die Wettbewerbsleitung hat Thomas Reil.

 

 

 

 

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